Gemeinsam für Prerow und den Darß


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Bürgerinitiative Erhalt Prerower Strand, Dünen und Dünenwald e.V.


 

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Offener Brief der „Schutzgemeinschaft zum Erhalt des Darßer Naturhafens e.V.“ an den Amtsleiter vom Nationalparkamt Müritz


Pressemitteilungen - FDP sieht Nothafen Darßer Ort erneut in Gefahr


Ein historisch bedeutsamer Tag für Prerow

Am 16. September wurde von der Mehrheit der Gemeindevertreter und dem Bürgermeister Prerows, Herrn Andreas Meller, der Beschluss gefasst, keinen Hafen am Nordstrand des Ortes zu errichten. Gleichzeitig wurden alle früheren Beschlüsse, die sich auf die Planung eines Hafens bezogen, aufgehoben. Das war ein glücklicher Tag für alle, die das Wohl des Ortes und seinen Status als naturnahes Erholungszentrum ohne monströse oder halbindustrielle Großbauten vertreten. Ihnen allen sei für ihre Bemühungen um den Erhalt eines einmaligen Strandes, einer wunderbaren Dünenlandschaft, des Dünenwaldes und der naturnahen Struktur unserer Heimat gedankt. Unser besonderer Dank gilt  allen Mitgliedern der Bürgerinitiative, dem überwiegenden Teil der Gemeindevertretung, dem Bürgermeister sowie allen Bürgern, die aktiv oder als Sympathisanten dazu beigetragen haben, dass dieser Beschluss realisiert werden konnte. Dabei dürfen die annähernd 17.000 Unterzeichner der Listen gegen einen Hafenbau am Prerower Strand nicht vergessen werden, ebenso wenig wie die vielen Bürger aus Prerow und aus den Nachbargemeinden, die sich mit Beiträgen in den Medien gegen einen Hafen wandten.

Bis zu dieser denkwürdigen Gemeindevertretersitzung am 16. September 2010 war es ein langer Weg, der nicht ohne Rückschläge von der „Initiative Erhalt  Prerower Strand,  Dünen und Dünenwald e. V“ beschritten wurde. Es war ein Kampf, der Beharrlichkeit und Durchstehvermögen erforderlich machte. Oft genug hörte der Vorstand der Initiative die Worte: „Es hat ja sowieso keinen Zweck, wenn die da oben etwas beschlossen haben, dann kommt man nicht mehr dagegen an.“

Nun hat sich gezeigt, dass es sich doch lohnt, zu kämpfen. Wir werden uns immer daran erinnern, dass durch Einigkeit, sachlichen Kampf und persönlichen Einsatz fragwürdige Investoren- bzw. Politikerwünsche  nicht Vorrang vor dem Wohl unserer Gemeinde bekommen müssen. 

Die große Mehrheit der Einwohner hat bei der Kommunalwahl dazu beigetragen, dass sich die Verhältnisse in Prerow grundlegend änderten. Ein neuer Bürgermeister und eine neue Gemeindevertretung wurden gewählt. Ihre Arbeit richtete sich in erster Linie auf das Wohl der Gemeinde und die 1000 kleine Dinge des Lebens, die bisher nicht befriedigend gelöst worden sind. Weitgehende Einigkeit zwischen den Gemeindevertretern der Initiative, des Gewerbevereins und der CDU machen es möglich, dass viele Ärgernisse und Versäumnisse der letzten Jahre beseitigt werden können. Das geht zwar nicht von heute auf morgen aber in eineinhalb Jahren wird vieles schon erheblich freundlicher aussehen.

Diese Entwicklung ist der Fraktion des ehemaligen Bürgermeisters äußerst unangenehm. Das wurde bisher in jeder Gemeindevertretersitzung deutlich. Auch in der Sitzung am 16.09.10 war die Fraktion bemüht, mit Verhinderungs- und Aufschiebeversuchen den Hafenbeschluss (und andere auch) zu blockieren oder in die Zukunft zu verschieben. Die Geschlossenheit und Mehrheit der Gemeindevertretung ließen diese Störversuche im Sande verlaufen.

Die Initiative wird auch in der Zukunft weiter bestehen und darauf achten, dass Prerow Prerow bleibt und nicht in die Hände seltsamer Investoren fällt.

Diese und andere Fragen werden demnächst auf einer Vollversammlung der Initiative angesprochen und diskutiert.

 

Dr. B. Günther, Ralf Lohmeyer, Jörg Pagel                                                                            21.09.2010

Initiative: „Erhalt Prerower Strand, Dünen und Dünenwald e. V.“

(web: www.strandidyll-prerow.de - email: biotopschutz.darss @ web.de)

 

Den Beschluss können Sie hier lesen


Brief des Bürgermeisters Andreas Meller an Wirtschaftsminister Jürgen Seidel



Gutachten zum Alternativhafenprojekt
 
Auf einer Bürgerversammlung am 25.03.2010 in Prerow stellten Fachleute ihre Gutachten zum Bau eines Sportboothafens im Ostseebad dar.
 
Die Analysen über die Chancen und Risiken, Stärken und Schwächen des Standortes am Prerower Nordstrand waren sehr umfangreich. Die geplanten 250 Liegeplätze sind laut Prof. Rasmussen unrealistisch, um den Hafen betriebswirtschaftlich rentabel zu betreiben, sind mindestens 385 Liege-plätze notwendig. Die Größe des Hafens, der enorme Strandverlust und eine Bautätigkeit von mindestens 1,5 Jahren könnten zu einem gra-vierenden Gästeverlust im Ort führen.
Die Gemeindevertretung beschloss im Juni 2006 einen Sportboothafen ohne jegliche Belastung für den Ort und in Abhängigkeit vom Standort. 
Am 03.06.2008 erfolgte ein zweiter Beschluss in dem festgelegt wurde, dass ein Küstenhafen mit 250 Liegeplätzen westlich der hohen Düne entstehen sollte. Dieser Beschluss kann eindeutig laut Aussagen der Gutachten nicht aufrechterhalten werden. Bis zum heutigen Tag ist weder ein Investor noch ein Betreiber in Sicht. Eine Investruine in dieser Größenordnung und Lage wäre eine Katastrophe für das gesamte Ostseebad und seine Einwohner. Eine endgültige Entscheidung gegen den Hafen muss nunmehr schnellst-möglich durch die Gemeindevertretung erfolgen. Es sei daran erinnert, dass bei der Bürgerbefragung zum Standort eines Hafens, dieser Standort die wenigsten Stimmen erhielt.
 
Alle Gutachten unter www.ostseebad-prerow.de
 

Briefe an das Ministerium für Landschaft Umwelt und Verbraucherschutz


Die Bürgerinitiative hat sich nun schon einige Zeit nicht mehr gemeldet. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir untätig sind. Der Grund liegt darin, dass wir nach der Kommunalwahl Juni 2009 in die Gemeindevertretung gewählt wurden und dadurch die Möglichkeit haben, uns dort intensiv um den Hafen und seine Auswirkungen zu kümmern.
Zurzeit ist der Stand so, dass Prerow auf alle in Auftrag gegebenen Gutachten wartet. Sobald diese vorliegen, werden Sie und die Öffentlichkeit intensiv informiert und die Möglichkeit wird geschaffen, Fragen zu stellen und Meinungen zu äußern.
Seitens unserer Initiative sehen wir gute Chancen, dass der traumhafte Prerower Nordstrand, Dünen und Dünenwald unberührt bleiben.
Mittlerweile sind wir bei ca. 16.000 Unterschriften angekommen, die sich gegen den Bau wenden.
Wir können nun einen Plan des Vorhabens auf unserer Homepage zeigen, der nachweist, welche Ausmaße dieses Monstrum haben sollte.
Wir versichern unseren Mitgliedern und Unterstützern, dass wir evtl. bei notwendig werdender Öffentlichkeitsarbeit nicht zögern werden, auch wieder so aktiv zu werden.

Ralf Lohmeyer                                                                   Prerow, 14.2.2010



Gesamtansicht des Hafens mit Anbindung an die L21




Hafengelände auf der Westseite




Hafengelände auf der Ostseite


Jahr 2009


Jahr 2008

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